“Nach erfolgreicher Umbauzeit 1998 erblüht das alte, traditionelle Carl Maassen Stammhaus in neuer Pracht. Mit viel Einfühlungsvermögen ist es der neuen Leitung des Fischauses gelungen, ein stilvolles und einzigartiges Ambiente zu kreieren, ohne mit den alten Traditionen zu brechen. Die prachtvolle Fassade des denkmalgeschützen Gebäudes wurde mit viel Liebe restauriert. Im eingangsbereich, wo man charmant durch das Personal empfangen wird, kann der Gast zwischen locker-lustiger Bistro- und reizvoller Restaurantatmosphäre wählen.

Die Klänge der Küche dirigiert der Connaisseur des Fischsuppenkultes, Bernard Denaules. Die Kompositionen der Nordmeer- und Atlantik, Pazifik-, Mittelmeer- als auch Süßwasserfische, begleitet von den Gesängen der Austern und Krustentiere, ergeben eine gaumenberauschende Sinfonie, die man so schnell nicht vergisst. Besonders überraschend ist das angenehme Preisniveau.

 

Der besondere Stolz des Hauses ist die imposante Marmorvitrine, wo ein üppiges Angebot an auf Eis gelegten Fischen, Krustentieren und verschiedenen Vorspeisen präsentiert wird. Direkt daneben schließt sich die traditionelle Suppenküche an. Die Bistroatmosphäre verlockt zu einem spontanen Glas Champagner mit einem halben Dutzend Austern. Auf dem Weg ins Restaurant offenbart sich ein Blick in die offene Küche. Das Restaurant unterteilt sich in zwei Ebenen, schwarz-weißer Carrara-Marmor und Kirschholz-Parkett dominieren in den Farben. Die liebevoll eingedeckten Tische präsentieren sich in den Meeresfarben kobalt- und pastellblau. Schwarze Bistrostühle als Kombination vermitteln einen Eindruck von Pariser Flair. Viel Aufmerksamkeit wird den Aquarellen verschiedener Fischmotive zu teil, die das Restaurant schmücken. Über dem dritten Bereich des Fischhauses, der Fischhalle, thront eine gewaltige Glaskuppel, wodurch der gesamte Raum tagsüber lichtdurchflutet ist.